Das blogähnliche „Medialine: Wissensforum“ des Focus beschäftigt sich aktuell mit dem Thema „Case Studies in der B2B-Kommunikation“. Dort werden große Lobeshymnen auf den Anwenderbericht gesungen: „Die Case Study ist ein Multifunktionsinstrument, ein Schweizer Taschenmesser des Marketings: mit einer scharfen Klinge, nützlich in vielen Situationen und langlebiger als etliches, was man sonst im Marketing kennt„.

Eine Position, die ich durchaus teile. Nicht umsonst haben wir die Plattform  www.anwenderberichte.com  gestartet und für Kunden wie beispielsweise Siemens u.a. mittlerweile weit über 100 Case Studies geschrieben.

In dem – ansonsten lesenswerten – Text bin ich allerdings über einen Satz gestolpert: „Wer sich für das Marketinginstrument entscheidet, ist heute ganz vorne mit dabei, denn hierzulande ist ein professioneller Anwenderbericht eine Perle, die noch nicht viele Unternehmen entdeckt haben. Der Grund ist einfach: Werbeagenturen verkaufen lieber große Kampagnen. Die PR-Agenturen mögen das Instrument nicht, weil es viel Arbeit macht und wenig Gewinn bringt.

Mal abgesehen von der Verwechslung von Werbe- und PR-Agenturen – ich glaube nicht, dass viele PR-Agenturen aus Bequemlichkeit das Instrument „Success Story“ ablehnen. Und sollte das tatsächlich der Fall sein, ist wohl ein Wechsel der Agentur an der Zeit. Denn ein Unternehmen, das keine Fallstudien über den Einsatz seiner Produkte oder Dienstleistungen veröffentlicht, verschenkt tatsächlich wichtige Kommunikationschancen.

Und auch dieser Satz aus dem Beitrag im „Medialine: Wissensforum“ ist ein wichtiges Argument: „Case Studies sind im Vergleich aller Instrumente unschlagbar preiswert, weil sie solange verwendet werden können, wie es das Produkt, den Kunden oder das werbende Unternehmen gibt.

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