Spindelmäher mit Benzinmotor: Der Ferrari unter den Rasenmähern

Wer hätte das gedacht: Eigentlich sind wir auf Public Relations für IT-Dienstleister, Softwarehersteller und HighTech-Firmen spezialisiert. Gerne betreuen wir auch Social-Media-Auftritte, schreiben Reden oder realisieren Kundenmagazine. Aber Öffentlichkeitsarbeit für einen Rasenmäher? Doch dann kam diese Mail aus Prag.

Der Traum vom perfekten englischen Rasen

Das tschechische Start-Up Swardman fragte an, ob wir nicht PR für seinen neu erfundenen Spindelmäher machen wollen? Zunächst testweise für drei Monate. Nun war zwar die Rasensaison bereits in vollem Gange und bis sich unsere Aktivitäten in Veröffentlichungen auswirken, dauert in der Regel schon etwas Zeit. Aber gut. Uns überzeugte an Swardman, dass der Gründer Tomas Sena in seinem Blog mit Begeisterung zeigt, wie stark er hinter seinem Produkt steht und für seinen Traum vom „Ferrari unter den Rasenmähern“ brennt. Außerdem hat der innovative Spindelmäher einen schönen Namen – Edwin – und ist ein echtes HighTech-Gerät.

Denn Swardman – so berichtete uns der Gründer – habe in punkto Bearbeitungsqualität den Bereich Gartentechnik schon längst verlassen und nähere sich der Präzisionsmechanik. „Wir haben zahlreiche Details des klassischen Spindelmähers verbessert, das geht zum Teil schon in Richtung Uhrmacherei“, erzählte der Rasen-Enthusiast. Denn wäre die Neuentwicklung nicht so präzise im Detail, dann würde auch das Ganze nicht so gut funktionieren und im Ergebnis hätten die Edwin-Besitzer keinen perfekten Rasen ohne Unkraut, präzis geschnitten und mit dem typischen Streifenmuster.

Der Traum vom perfekten englischen Rasenteppich für jedermann, so mussten wir lernen, lässt sich mit einem herkömmlichen Rotationsrasenmäher oder Mähroboter nicht verwirklichen. Da muss schon der erste im 21. Jahrhundert entwickelte Spindelmäher mit Benzinmotor kommen, der zudem mit stylischem Design, modularem Aufbau, ausgefeilter Technik und höchstem Komfort glänzt. Das hat natürlich seinen Preis: Der Edwin wird in der Standard-Grundausstattung mit einer Arbeitsbreite von 45 cm für 1890 Euro verkauft oder für 2190 Euro mit einer Arbeitsbreite von 55 cm.

Auch im Spindelmäher steckt ganz viel HighTech

Da Swardman auch auf den zunehmenden Trend zu individuellen Produkten setzt, kann das Ganze aber durchaus noch teurer werden. So lassen sich mit dem Online-Produktkonfigurator für den Edwin Spezial Farbe, Material und Zubehör individuell nach Kundenwunsch zusammenstellen. Das einzigartige Design und vor allem die innere Konstruktion von Edwin stammt übrigens vom jungen tschechischen Konstrukteur Marek Votroubek. Der belegte 2009 beim Finale des Wettbewerbs Intel ISEF (International Science & Engineering Fair) im amerikanischen Reno mit einem intelligenten Roboter, der dreidimensionale Bilder verarbeitet, den ersten Platz.

Und das ist ein weiterer Grund, warum ein Spindelmäher-Hersteller wie Swardman bei einer auf HighTech-Themen spezialisierten PR-Agentur wie conosco dann doch ganz gut aufgehoben ist. Mittlerweile plant das junge Unternehmen seine weltweite Expansion, um den Traum seines Gründers Realität werden zu lassen. Und wir freuen uns, es dabei im deutschsprachigen Raum begleiten zu können. Inzwischen gibt es 10 Partnershops in Deutschland, 4 in der Schweiz und 7 in Österreich und auch die ersten Veröffentlichungen sind erschienen – sowohl in den Fachmedien wie auch in der Wirtschaftspresse. Lifestyle- und Hausbesitzer-Publikationen werden im Herbst folgen. Denn nur knapp drei Monate Vorlaufzeit sind für solche Zeitschriften halt einfach zu kurz.

Messekommunikation der Zukunft: SBB Cargo auf der transport logistic 2017

SBB Cargo ist ein Tochterunternehmen der Schweizerischen Bundesbahn und die Nummer eins im Schweizer Güterverkehr. Im Rahmen der transport logistic 2017 haben wir das Unternehmen mit Planung, Umsetzung und Nachbearbeitung des Messeauftritts tatkräftig unterstützt.

Ein Höhepunkt war dieses Jahr die erste virtuelle Medienkonferenz, zu der auch eine Live-Schaltung ans Gleis stattfand. Hier erklärte Projektleiterin Jessica Müller die Details des Messehighlights, dem 5L-Demonstratorzug – dem Güterwagen der Zukunft. Die Wagen sind leiser, leichter und laufstärker als je zuvor.

Mit der Realisierung von Aufzeichnung, Liveschaltung und Livestream der virtuellen Pressekonferenz zur Website von SBB Cargo, zu Facebook und dank Embedding-Code auch zu Medienseiten haben wir auf die BMK Media Production gesetzt. Neben den Video-Case-Studies haben wir damit unser Bewegtbild-Spektrum erweitert.

Diese haben am Messestand der „SwissMovers“ das komplette Livesetup am Vortag aufgebaut und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. „Zum Einsatz kamen zwei HD Broadcast-Kameras, unsere mobile Bildregie mit Videomischer, Intercom, HD Recorder, Vorschaumonitoren und Livestream-Encodern. Die Tonabnahme erfolgte über ein Mischpult und Funkmikrofon. Zur Integration der Präsentationen in den Livestream wurde das Bildsignal durch einen Scaler vom Laptop abgenommen und als Eingangssignal im Bildmischer eingebunden“, erklären die Experten die technischen Hintergründe im Unternehmensblog.

Für uns als PR-Dienstleister schlug in der Fragerunde die große Stunde: Die Zuschauer im Livestream hatten die Möglichkeit, per Kommentarfunktion und über die sozialen Netzwerke der SBB Cargo Fragen zu stellen, die dann live beantwortet wurden. „Die Übertragung der ersten Livestream Pressekonferenz von SBB Cargo hat reibungslos geklappt und auch die Zuschauer- und Zugriffszahlen waren deutlich über den Erwartungen“, heißt es bei BMK.

Wir von conosco können uns dem nur anschließen: dank der Zusammenarbeit mit den Experten hat auch die im Vorgang vielversprechende technische Umsetzung einwandfrei geklappt und wieder einmal unter Beweis gestellt: die Digitalisierung ist längst kein Marketing-Begriff mehr.

Gute Vorsätze für 2017: Industrie 4.0 verständlich erklären

Eigentlich bloggen wir als conosco schon seit dem Januar 2005 – also seit 12 Jahren. Und weil das Internet ja nichts vergisst, sind unsere Blog-Anfänge sogar noch im Netz verfügbar. Allerdings gab es zwischendrin immer wieder längere Pausen, weil wir im hektischen Alltagsgeschäft keine Zeit für unser Corporate Blog gefunden haben. Die Kunden gehen halt immer vor.

Eine solche Phase hatten wir auch im letzten Quartal 2016 wieder. Anwenderberichte, Whitepapers, Video Case Studies, Reden schreiben, ein Buch-Projekt und die ganz normale Pressearbeit oder die Betreuung der Social-Media-Auftritte und Blogs von Kunden hielten unser Team in Atem.

Ein inhaltliches Thema, dass sich durch die letzten Monate zog, war dabei die Digitalisierung der Produktion – also Industrie 4.0.

Und weil wir uns vorgenommen haben, im neuen Jahr mehr zu bloggen, machen wir heute den Anfang mit einem witzigen Erklär-Video zu Industrie 4.0. Gefunden haben wir es beim österreichischen Infrastrukturministerium, dass den kostengünstig produzierten Clip kurz vor Weihnachten veröffentlicht hat.

Katzenbürgermeister Findus und Jeanny – beides Katzen, die Angestellten des Ministeriums gehören – bestellen darin ihr Essen in der Keksfabrik 4.0. Die Auswahl geschieht dabei individuell, digital und automatisiert. So wie man das von der Smart Factory erwartet.

So sieht leicht verständliches Storytelling aus und wir nehmen uns für das neue Jahr vor, komplexe Zusammenhänge im Umfeld von Industrie auch so elegant zu erklären. Versprochen!

Denn das „Internet of Things“ hat – wie das Online-Magazin „Industry of Things“ heute vermeldet – „mehr als nur ein Image-Problem“.

Facebook-Werbung: Mit dem Ausschluss von Expats arabischsprachige Fake-Likes vermeiden

Das Problem taucht derzeit immer öfter bei einigen unserer Kunden auf: Als regional aktive Unternehmen in Deutschland schalten sie für teures Geld Facebook-Werbung und bekommen dafür massenhaft Likes von Profilen aus größtenteils arabischsprachigen Ländern. Und das, obwohl bei der Zielgruppenfestlegung z.B. „Deutsch“ als Sprache oder der Sitz des Unternehmens als „Standort“ eingestellt worden ist, aus dessen Umkreis die neuen Fans kommen sollen. Selbst weitere Zielgruppeneingrenzungen wie „Ausbildung“ oder „Arbeitgeber in einer bestimmten Branche“ ändern nichts an dem Problem.

Wo bleibt das exakte Targeting bei Facebook?

dayr-az-zawraus Dayr Az Zawr in Syrien gefällt Ihre Seite.

basraaus dem syrischen Basra hat Ihren Beitrag geliked.

Diese Art Likes, für die erhebliches Werbebudget aufgewendet werden muss, sind für lokale Unternehmen aus Deutschland – die explizit Personen aus der Region ansprechen wollten – sinnlos. Etwa wenn ein Nahverkehrsbetrieb ein bestimmtes Ticket auf Facebook bewirbt oder ein Handwerker seine Dienste in der Nachbarschaft anbieten will. Und die Interaktionen dieser „Fans“, die des Deutschen wohl eher nicht mächtig sein dürften, gehen gegen Null – was dann dauerhaft auch noch die organische Reichweite der Postings in den Keller zieht.

Wie kann das passieren? Rühmt sich doch Facebook seines exzellenten Targetings, mit dem Anzeigenkunden jederzeit die passende Zielgruppe exakt erreichen.

Fehler Nr. 1: Wer einen der zahlreichen blauen Buttons wie „Beitrag bewerben“, „Lokales Unternehmen hervorheben“, „Hervorheben“ oder „Website hervorheben“ auf seiner Facebook-Seite benutzt, um einen „Sponsored Post“ oder eine Werbeanzeige zu starten, hat bereits verloren. Denn die Targeting-Möglichkeiten sind damit extrem ungenau und man wird sehr schnell Opfer von Klickfarmen in Nordafrika oder dem arabischen Raum.

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Video Case Study: Hidden Champion aus dem Pfälzer Wald

Das nächste Corporate Video für proALPHA ist fertig. Diesmal waren wir bei unserer Suche nach den Hidden Champions im deutschen Mittelstand am Rand des Pfälzer Walds zu Gast. Hier begann im Jahre 1423 mit ersten Kupfer- und Eisenerzschürfungen die Metallverarbeitung und im Jahr 1811 genehmigte Kaiser Napoleon den Bau eines Drahtzuges, in dem viele Jahrzehnte Drähte, Stifte und Ketten hergestellt wurden.

Heute produziert dort mit Drahtzug Stein einer der weltweit führenden Drahtartikelhersteller für die Hausgerätebranche sowie die Agrar-, Medizin-, Automobil- und Möbelindustrie. Seine Spitzenposition hat sich der international aktive Mittelständler vor allem durch ständige Verbesserungen in der Fertigung und der Qualitätsstandards erarbeitet.

Das Firmenmotto „Innovations in process“ bezieht sich aber nicht nur auf technologische Spitzenleistungen, sondern auch auf die effiziente Organisation sämtlicher Fertigungs-, Logistik- und Verwaltungsprozesse. Ein entscheidender Schritt war dabei die Einführung der ERP-Komplettlösung proALPHA im Jahr 1995. Ohne diese Software – das ist die Botschaft unseres knapp 3 Minuten langen Video-Anwenderberichts – könnte das Unternehmen heute den deutlich gestiegenen Anforderungen nach hochwertigen Produkten bei gleichzeitig prompten Lieferungen nicht mehr nachkommen. Mehr dazu im Unternehmensfilm: