Messekommunikation der Zukunft: SBB Cargo auf der transport logistic 2017

SBB Cargo ist ein Tochterunternehmen der Schweizerischen Bundesbahn und die Nummer eins im Schweizer Güterverkehr. Im Rahmen der transport logistic 2017 haben wir das Unternehmen mit Planung, Umsetzung und Nachbearbeitung des Messeauftritts tatkräftig unterstützt.

Ein Höhepunkt war dieses Jahr die erste virtuelle Medienkonferenz, zu der auch eine Live-Schaltung ans Gleis stattfand. Hier erklärte Projektleiterin Jessica Müller die Details des Messehighlights, dem 5L-Demonstratorzug – dem Güterwagen der Zukunft. Die Wagen sind leiser, leichter und laufstärker als je zuvor.

Mit der Realisierung von Aufzeichnung, Liveschaltung und Livestream der virtuellen Pressekonferenz zur Website von SBB Cargo, zu Facebook und dank Embedding-Code auch zu Medienseiten haben wir auf die BMK Media Production gesetzt. Neben den Video-Case-Studies haben wir damit unser Bewegtbild-Spektrum erweitert.

Diese haben am Messestand der „SwissMovers“ das komplette Livesetup am Vortag aufgebaut und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. „Zum Einsatz kamen zwei HD Broadcast-Kameras, unsere mobile Bildregie mit Videomischer, Intercom, HD Recorder, Vorschaumonitoren und Livestream-Encodern. Die Tonabnahme erfolgte über ein Mischpult und Funkmikrofon. Zur Integration der Präsentationen in den Livestream wurde das Bildsignal durch einen Scaler vom Laptop abgenommen und als Eingangssignal im Bildmischer eingebunden“, erklären die Experten die technischen Hintergründe im Unternehmensblog.

Für uns als PR-Dienstleister schlug in der Fragerunde die große Stunde: Die Zuschauer im Livestream hatten die Möglichkeit, per Kommentarfunktion und über die sozialen Netzwerke der SBB Cargo Fragen zu stellen, die dann live beantwortet wurden. „Die Übertragung der ersten Livestream Pressekonferenz von SBB Cargo hat reibungslos geklappt und auch die Zuschauer- und Zugriffszahlen waren deutlich über den Erwartungen“, heißt es bei BMK.

Wir von conosco können uns dem nur anschließen: dank der Zusammenarbeit mit den Experten hat auch die im Vorgang vielversprechende technische Umsetzung einwandfrei geklappt und wieder einmal unter Beweis gestellt: die Digitalisierung ist längst kein Marketing-Begriff mehr.

Corporate Book: Warum nicht mal ein Buch schreiben (lassen)?

Gerade im digitalen Zeitalter haftet gedruckten Büchern etwas Beständiges und Hochwertiges an. Sie unterscheiden sich von anderen Kommunikationskanälen durch ihre Nachhaltigkeit und ihre oft suggestive Wirkung. Der Leser nimmt sich Zeit zum Lesen und damit die Botschaften des Textes intensiver auf. Ein Corporate Book eignet sich deshalb ganz besonders, um Markenbotschaften effizient und direkt zum Adressaten zu bringen. Unternehmensbücher können dabei in ganz unterschiedlicher Form erscheinen.

Es muss nicht immer nur die Firmenchronik sein

Traditionell zum Beispiel als Firmenchronik, in der die Unternehmensgeschichte erzählt wird. Wie etwa bei der Unternehmensgruppe Dr. Willmar Schwabe aus Karlsruhe, die in diesem Jahr ihr 150. Jubiläum feiert und dazu auf knapp 300 Seiten ihre Geschichte in Buchform präsentiert. Das Corporate Book des Homöopathie-Herstellers mit dem Titel „150 Jahre Dr. Willmar Schwabe 1866–2016“ ist aufwändig gestaltet und mit mehr als 300 Abbildungen illustriert.

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Twitter bringt Journalisten und PR-Leute zusammen

Die Idee ist so einfach, wie genial. In den USA wurde gestern der Service MicroPR gestartet, der recherchierende Journalisten und PR-Agenturen/Pressestellen via Twitter schneller zusammenbringen soll.

Das Prinzip ist simpel: Wer als Journalist oder Analyst eine Frage hat, schickt einen Tweet an @MicroPR. Und die PR-Leute, die diesem Twitter-Account folgen, können sofort reagieren und über den Microblogging-Dienst einen Direktkontakt zu dem Fragesteller herstellen.

MicroPR

Wenn man sich die Liste der US-Medien anschaut, die bereits Twitter nutzen, ist sie im Verhältnis auch nicht viel länger als die der twitternden Redaktionen im deutschsprachigen Raum. Also müsste das Prinzip von @MicroPR doch eigentlich auch bei uns funktionieren.

Das Problem dürfte – abgesehen von den althergebrachten Recherchemethoden der Journalisten und der geringen Bereitschaft von Pressestellen zu schnellen Auskünften – vor allem die kritische Masse sein, die ein solcher Dienst für einen Erfolg benötigt. @MicroPR in den USA hat bereits über 1200 Follower.

Aber Versuch macht kluch. Der Twitter-Account @MikroPR ist noch frei und kann für einen entsprechenden Service im deutschsprachigen Raum genutzt werden.

Das Marketing-Potenzial von Corporate Blogs richtig nutzen

Nach einer aktuellen (und natürlich repräsentativen!) Befragung von  Fittkau & Maaß  sind Weblogs mittlerweile „der deutlichen Mehrheit der deutschsprachigen Internet-Nutzer (77 Prozent) ein Begriff„. Fast jeder zweite Internet-Nutzer (45 Prozent) liest danach Blogs, das wären 25 Millionen Menschen. Kann ich gar nicht glauben.

Die Marktforscher haben auch nach den „beliebtesten Weblog-Typen“ gefragt: Online-Tagebücher liegen auf Platz 1, gefolgt von Fotoblogs und Corporate Weblogs. „Rund 28 Prozent der befragten Blog-Nutzer geben an , Corporate Blogs zu besuchen. Hochgerechnet auf die gesamten Internet-Nutzer bedeutet das, dass immerhin 13 Prozent aller deutschsprachigen Nutzer Corporate Blogs lesen. Damit haben Corporate Blogs ein enormes kommunikatives Potenzial„, schreibt  iBusiness.

Deshalb sei es auch nahe liegend, dass Unternehmen Corporate Blogs als Marketing- und Kommunikationskanal einsetzen. Ich werde in dem iBusiness-Artikel auch zitiert:

Dies sieht auch Bernhard Müller Geschäftsführer der PR-Agentur  Conosco. Nur Pressemitteilungen zu veröffentlichen, mache keinen Sinn.  „Es geht um authentische Informationen“, so Müller. Zudem sei wichtig,  „das ein persönliches Gesicht, wie der Geschäftsführer oder Marketing-Leiter des Unternehmens rüberkommt“. Wenn man Glaubwürdigkeit schaffen will, dürfe der Blog dürfe nicht anonym sein. … Auch Müller erklärt, dass man sich aktiv an der Bloggosphäre beteiligen muss. Sprich in  „anderen Blogs mitdiskutieren, Beiträge schreiben und so die Aufmerksamkeit erwecken“. Das koste zwar viel Zeit, sei aber schlicht notwendig.

So wie dieses Posting jetzt – meine letzte Tat vor einem langen Wochenende.