Was unsere Eltern uns seit jüngsten Kindertagen versucht haben beizubringen, fällt doch immer wieder schwer. Mit fatalen Folgen…

So beharrt man beim Energiekonzern Vattenfall lieber stur darauf, Meldezeiten eingehalten und gegen keine Gesetze verstoßen zu haben. Statt sich für die Sorgen der Menschen zu interessieren. So auch PR-Berater und Lehrbeauftragter der Universität Leipzig Peter Höbel:  Der Konzern hat die Ängste der Bevölkerung nicht ernst genug genommen. […] Überspitzt gesagt: Eigentlich müsste Vattenfall schon eine Pressemitteilung herausgeben, wenn dort nur ein Papierkorb brennt oder die Feuerwehr ausrückt.

Natürlich tut die Wahrheit manchmal weh. Aber dazu noch eine Weisheit aus Kindertagen: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Nun denn, mit dem Imageschaden wird man bei Vattenfall noch sehr lange leben müssen. Ein kurzfristig eingerichtetes Krisentelefon hätte man nach kurzer Zeit vielleicht schon nicht mehr gebraucht.

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