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Die Mobile-Marketing-Story von Adobe

Wir probieren ja gerne mal was aus und so ist das nun unser erster Beitrag im Blog, der mit Hilfe von Storyform   geschrieben wurde. In einem Artikel in t3n sind wir auf dieses WordPress-Plugin gestossen, das multimediales Storytelling vereinfachen soll. Blogbeiträge sehen damit wie moderne Magazinartikel aus. Ob das tatsächlich gelingt, werden wir sehen. Und auch, ob das Tool wirklich eine Hilfe beim Content Marketing ist?

Auf der Website von Storyform gibt es eine Anleitung, wie ein solcher Magazintext aufbereitet werden sollte. Daran wollen wir uns halten. Brauchen wir also nur noch die Story.

Dann nehmen wir doch die dmexco …

AWLetzte Woche war in Köln ja die dmexco, bei der wir unseren Kunden Adobe im Bereich Social Media unterstützt haben. Dabei sind jede Menge Bilder und Videos entstanden, die wir in die Geschichte einbauen können. Auch Grafiken gibt es. Denn nur mit reinem Text kommt man bei Storyform nicht weit.

Außerdem haben wir im Vorfeld ein kleines Booklet zum Thema „Mobile Marketing“ realisiert, dass auf den Titel der Messeausgabe der ABSATZWIRTSCHAFT geklebt war.

Auf den nächsten Seiten kann man die Mobil Marketing-Story von Adobe sehen, wie sie am Messestand den zahlreichen staunenden Besuchern erzählt wurde.

 

 

Der Trend zur Nutzung von mobilen Endgeräten hält weiter an. Wer ein optimales Kundenerlebnis auf Smartphone oder Tablet erreichen will, kann sich keine Experimente mit ungewissem Ausgang erlauben.

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Studien haben herausgefunden, dass der durchschnittliche Anwender rund 40 mobile Apps auf seinem Smartphone oder Tablet installiert hat, aber tatsächlich nur 10 davon täglich nutzt. Wer als Unternehmen die Kunden enger an sich binden und über seine Apps nützliche Dienste anbieten will, muss deshalb für ständig frischen Content und interessante Nutzererlebnisse sorgen. Doch mit einer einzelnen App, aufwändig individuell im „Manufakturbetrieb“ erstellt, kommt man heute nicht mehr weit.

Adobe Mobile

Gefragt ist deshalb die kostengünstige und schnelle „industrielle Produktion“ von mobilen Anwendungen für alle relevanten Zielplattformen und Bildschirmgrößen. Dabei geht es nicht um die Einheits-App, sondern um eine individualisierte Variantenfertigung. So wie heute in der Automobilfabrik vom gleichen Fließband verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Ausstattungen rollen und die Hersteller dabei von einer Gleichteilestrategie mit Mengenvorteile beim Einkauf profitieren, entstehen mit arbeitsteiligen Prozessen und einer Trennung von Contentpflege und kontinuierlicher App-Fortentwicklung Skaleneffekte. Gleichzeitig lassen sich z.B. mit standardisierten Schnittstellen Komplexität und Wartungsaufwand reduzieren.

Dabei dürfen nicht nur die einmaligen Kosten zu Beginn betrachtet werden. Zu diesen gehören neben gleichzeitiger Bereitstellung aller notwendigen Funktionen für alle relevanten Zielplattformen auch deren Integration miteinander und dem Backend. Darüber hinaus es geht es aber vornehmlich um die Total Cost of Ownership (TCO), einschließlich der laufenden Folgeaufwendungen für Aktualisierung und Erweiterung im gesamten Lebenszyklus.

Die nahtlose Integration des mobilen Kanals in die Gesamtkommunikation des Unternehmens, damit ein stimmiger Auftritt inner- und außerhalb des Webbrowsers (Sites und Apps) stattfindet, stellt eine weitere Herausforderung dar.

Die Kunden wünschen sich zudem mehr Interaktionsmöglichkeiten – vom schnellen Einholen von Informationen bis zum Anstoßen von kompletten Geschäftsprozessen über das mobile Endgerät. Wer diese Anforderungen erfüllen will, steht unter einem hohen Zeitdruck.

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Adobe bietet deshalb mit seiner Adobe Marketing Cloud ein komplettes Lösungsportfolio an, mit dem Apps für sämtliche Einsatzgebiete und weltweite Märkte effizient und arbeitsteilig entwickelt und gepflegt werden können – mit schnellem Rollout auf allen gängigen Plattformen und integrierter Analyse der Apps ab dem ersten Tag. Herzstück ist die gerade erschienene Version von Adobe Experience Manager (AEM), mit der die komplette Customer Journey eines Kunden abgedeckt werden kann und die den Launch von Web- und Mobil-Sites stark vereinfacht.

Vor allem durch die Kombination mit der neuen Entwicklungs- und Managementumgebung PhoneGap Enterprise zur Erstellung hybrider Applikationen für mobile Endgeräte lassen sich nun sehr schnell plattformübergreifende Service-Apps bauen, Integrationen mit Drittanbietern vornehmen und das Ergebnis über die verschiedenen App Stores verbreiten.

Marketingverantwortliche sind damit in der Lage, diese Anwendungen und deren Inhalte ohne Programmierkenntnisse zu aktualisieren sowie alle Änderungen über ein einziges Interface für alle Apps zu verwalten, wie sie schon von AEM für Websites gewohnt sind. Außerdem können sie mit den neuen „Mobile Services 2.0“ messen, welche Kampagnen zu den meisten Downloads führen – im Apple App Store, bei Google Play und auf weiteren Plattformen.

Dazu kommen weitere angepasste Lösungen aus der Marketing Cloud als Teil eines maßgeschneiderten Komplettpakets:

• Das Tracking und die Analyse von Apps, um sie durch diese Erkenntnisse laufend zu optimieren, wird von Adobe Analytics unterstützt.

• Mit Adobe Target Premium lassen sich A/B-Tests von In-App-Content durchführen und personalisierte Erlebnisse aussteuern.

• Die Unterstützung der iBeacon-Technologie erlaubt das automatische Senden von Push-Nachrichten, Rabatt-Coupons oder Werbung auf das Handy des Kunden innerhalb von Gebäuden.

• Mobile optimierte Formulare, die über AEM Forms im HTML5-Standard bereitgestellt werden, unterstützen das Anstossen von umfangreichen formularbasierten Geschäftsprozessen auf mobilen Endgeräten.

• Dynamischer Content in Form von Fotos und Videos – passend für das Endgerät – wird über die Dynamic Media-Komponente von AEM (früher Scene7) ausgeliefert.

• Mit Adobe Campaign können E-Mail und SMS in den mobilen Kanal integriert und Adressaten mit Push-Nachrichten App-übergreifend angesprochen werden.

• Die Erstellung von dynamischen Publikationen für mobile Endgeräte ist mit Hilfe der Adobe Digital Publishing Suite möglich.

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Auf der dmexco stand das Thema „Mobile“ nicht nur am Adobe-Stand im Mittelpunkt, sondern spielte auch in den Diskussionen der Besucher in den sozialen Netzwerken eine große Rolle. Das zeigt zumindest diese Auswertung, die als animiertes GIF erzeugt wurde.

Thought Leadership Breakfast auf der dmexco

Eines der Highlights von Adobe auf der dmexco war das jährliche „Thought Leadership Breakfast“, mit dem der erste Messetag vor eingeladenen Gästen aus großen Unternehmen gestartet wurde. Eine Runde von 4 Branchenexperten, moderiert von John Watton, EMEA Marketing Director für die Adobe Marketing Cloud, unterhielt sich beim Frühstück (auf englisch) vor Publikum über die Veränderungen im Marketing. Dabei waren Nicole Dufft vom Beratungsunternehmen Pierre Audoin Consultants (PAC) sowie Daniel Barnicle (SapientNitro), Marcus Rübsam (Hybris/SAP) und Sven Krüger (T-Systems).

Hier spricht z.B. Nicole Dufft über die  Ergebnisse der brandneuen PAC-Studie „Digital Transformation in Germany“, die erstmalig während des Thought Leadership Breakfast vorgestellt wurde.

 

Soweit unser Experiment: Und das Fazit?

Ein normaler Blogtext, der mit dem Storyform-Plugin WordPress (das Tool arbeitet übrigens auch mit anderen Content-Management-Systemen zusammen!) automatisch aufbereitet wurde, sieht am Desktop schon deutlich anders aus und hat ein modernes Magazin-Layout. Es ist zudem responsiv und passt sich automatisch an unterschiedliche Bildschirmgrößen – z.B. Desktop, Tablet, Smartphone – an. Und das alles ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse.

Aber der Aufwand ist auch beträchtlich. Denn im Editor von WordPress lässt sich die Zuordnung von Bildern und Text so gut wie nicht beeinflussen. Bis die Absätze einigermassen passen, ist schon eine ziemliche Fummelei notwendig. Außerdem „verschluckt“ der automatische Umbruch manchmal die Zwischenräume zwischen einelnen Worten   – besonders nach gefetteten Wörtern. Das lässt sich dann nur mühsam per Hand korrigieren. Ärgerlich.

Leider gibt es im Moment nur eine einzige Layout-Möglichkeit. Später sollen weitere Templates folgen. Einige der Features – wie etwa hervorgehobene Zitate zum schnellen Teilen („Pull-Quotes“) oder Overlay-Texte über die Fotos wollen bei uns nicht so recht funktionieren. Und die Einbindung von Videos ist ein Kunststück für sich. Einfach ein YouTube-Filmchen in den Beitrag   einzubinden, geht nun nicht mehr. Vielmehr muss das Original-Video nun zunächst in 2 verschiedene Formate (MP4 und WEM) konvertiert und hochgeladen werden. Sehr umständlich.

Trotzdem: Storyform bietet einen interessanten Ansatz für die optische Aufbereitung von Stories im Content Marketing. Aber ein paar Kinderkrankheiten müssen noch beseitigt werden. Dazu gehört auch, dass bei den schönen Artikeln nun die Kommentarfunktion verschwunden ist. Deshalb werden wir das Tool wohl nur als Ausnahme nutzen und ansonsten bei unserem normalen Blog-Style bleiben.

 

 

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