Angeregt von einem Posting im Blog von Mike Schnoor, der Twitter als neue Möglichkeit zur Verbreitung von kurzen CEO-Statements sieht, haben wir ein Selbstexperiment gewagt und am Beispiel des Interviews mit iBusiness zum Thema „Corporate Weblogs“ das Ganze mal getwittert.

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Einmal abgesehen von der Frage, warum man das Statement nicht per E-Mail an den anfragenden Journalisten schicken kann, erweist sich die 140-Zeichen-Limitierung bei Twitter als ziemliche Hürde. Denn jeden Gedanken so in diese Form zu pressen, dass am Ende nicht 145 oder 160 Zeichen rauskommen, kostet viel Zeit und Formulierungskunst. Warum sollte man sich das antun?

Ok, wenn ein Journalist per Twitter anfragt und schnell ein Statement eines unserer Kunden haben will, kriegt er auch das (wobei die Abstimmung mit dem Zitatgeber dann vermutlich auch wieder per Telefon oder E-Mail läuft und damit ein Medienbruch stattfindet). Aber als generelles Instrument zur Verbreitung von CEO-Statements oder Interview-Antworten erscheint uns Twitter doch als sehr unpraktisch.

Deshalb suchen wir weiter nach sinnvollen Anwendungen von Twitter in der PR oder im Journalismus. Vielleicht hat ja jemand eine zündende Idee?

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