Weblogs spielen inzwischen eine nicht zu unterschätzende Rolle auf dem Meinungsmarkt. Denn nicht selten greifen auch etablierte Medien die in den Blogs behandelten Themen auf. Connected Marketing beschäftigt sich mit der Frage, wie man als Unternehmen am Besten auf ungerechtfertigte Angriffe aus der Blogosphäre reagieren sollte?

Insgesamt 10 Punkte wurden (bisher) zusammengetragen. Vor allem kommt es danach auf eine schnelle und authentische Reaktion auf die Vorwürfe an, die Drohung mit dem Anwalt ist in der Regel der falsche Weg – denn damit provoziert man eine typische David-gegen-Goliath-Reaktion.

Und was ist, wenn die Kritik in den Weblogs berechtigt ist? „Damit müssen Unternehmen leben und schlicht ihre Leistungen verbessern„, meint Connected Marketing. Auf jeden Fall geben die 10 Punkte schon mal ein paar wichtige Hinweise für die Krisen-PR, die sich im Zuge von Web 2.0 verändern muss.

Eine Variante kommt in den 10 Tipps allerdings nicht vor: Einfach hinsetzen, Tee trinken und abwarten, bis sich der Sturm verzogen hat. Diese Form der Reaktion kann zwar, wenn man Pech hat, nach hinten losgehen – aber bei dem Tempo, mit dem immer wieder neue Säue durch Klein-Bloggersdorf getrieben werden, ist sie manchmal die effektivste Form.

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