Blogger-Relations entwickeln sich zunehmend als eine neue Teildisziplin von Public Relations, die ja mehr als nur reine Pressearbeit beinhaltet. Journalisten schreiben, Blogger tun das auch? Kann und sollte man sie als Unternehmen   oder als PR-Agentur also gleich behandeln? Mit den gleichen Instrumenten und Informationen ansprechen?

Ja und nein? Ja, denn Blogger sind genauso Multiplikatoren wie Journalisten auch. Vielleicht mit dem Unterschied, dass zumindest die Fach- oder Businessblogger bestimmte enge Zielgruppen in ihrem Bereich viel genauer treffen, als viele traditionelle Medien. Und wenn die Aussage stimmt, dass sich immer mehr Menschen online informieren statt z.B. in Printmedien, wird die Bedeutung dieser Multiplikatoren künftig eher noch zunehmen.

Nein, denn Blogger sind schon ein besonderer Menschenschlag. Auch mit anderen Informationsbedürfnissen als die „normalen“ Journalisten. Allerdings sind bloggende Journalisten mittlerweile keine Seltenheit mehr, so dass sich die Unterschiede zunehmend vermischen. Was Blogger von Journalisten unterscheidet, hat jetzt der Business-Blogger Burkhard Schneider mal  näher beleuchtet.

Wichtig sein Tipp für Firmen: „Stellt einen guten Pressebereich mit Fotos, Fakten, Presse- und Blogartikeln zur Verfügung, damit ihr dem schnellen Informationshunger der Blogger gerecht werdet.“

Aber das ist nicht nur für die Blogger wichtig. Auch Journalisten, so eine  aktuelle Befragung, wünschen sich einen solchen Service:  Obwohl Websites von Unternehmen gerne zur Recherche herangezogen werden, vermissen Journalisten hier „häufig“ oder „manchmal“ Fakten (88 Prozent), Hintergrundinformationen (82 Prozent), verständliche Texte (80 Prozent), Links zu weiterführenden Quellen (68 Prozent) und druck- und pressefähige Bilder (65 Prozent).

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